Am Ende herrschte bei Spielern, Verantwortlichen und Fans eine gemischte Gefühlslage: Das 33:33-Unentschieden gegen den TuS N-Lübbecke hatte bei allen seine Spuren hinterlassen. Auf der einen Seite war die Leistung der Essener im Spiel eins nach dem Trainerwechsel über weite Strecken sehr ansprechend. Auf der anderen Seite brachte sich der TUSEM mit zehn schwachen Minuten selber um den Lohn. Und somit wusste man an jenem Freitagabend in der Sporthalle „Am Hallo“ eben nicht so recht, wie dieses Unentschieden einzuordnen ist. Kenji Hövels, der nach nur drei Tagen in Essen höchstens rudimentär auf seine neue Mannschaft einwirken konnte, versuchte sich in seinem ersten DYN-Interview an einer Analyse: „Jetzt direkt nach dem Spiel fühlt es sich erstmal bitter an und eher nach einem Punktverlust. Ich denke, dass wir hier ganz lange die deutlich bessere Mannschaft waren. Wir haben mit sieben Toren geführt und haben dann gegen Nettelstedts veränderte Defensivtaktik keine Lösungen gefunden. Aber auch unsere eigene Abwehr stand nicht mehr so gut wie vorher. Unser Tempospiel war wirklich überragend, das hat uns am Ende auch gefehlt. Nichtsdestotrotz muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, in der Woche war viel los, auch für die Jungs selber.“
Nordhorn ist der „Angstgegner“ der Essener – Wiedersehen mit Christian Wilhelm
Nun hat Hövels seine erste komplette Trainingswoche absolviert und steht mit seinen Jungs am Samstag vor einer schwierigen Aufgabe. Die HSG Nordhorn-Lingen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem waschechten „Angstgegner“ des TUSEM gemausert und ist, was die Kaderqualität bzw. Kaderbreite angeht, definitiv im obersten Drittel der 2. Handball-Bundesliga anzusiedeln. Den letzten Sieg gegen die Emsländer holten die Essener im September 2018 – das ist schon eine ganze Weile her. Am letzten Sonntag gewann die HSG beim TV Hüttenberg mit 28:25 und liegt vor diesem 16. Spieltag mit 19:9-Punkten auf Platz sieben. Für den TUSEM kommt es am Samstag zum ersten Wiedersehen mit Christian Wilhelm, der die Essener bekanntermaßen im Sommer Richtung Emsland verließ. Dass der TUSEM auswärts durchaus seine Malessen hat, ist Kenji Hövels nicht verborgen geblieben. Der 32-Jährige versprüht dennoch Zuversicht: „Die Jungs haben sehr gut gearbeitet in der Trainingswoche, der Arbeitswille stimmt mich sehr zufrieden. Es sollte jedem bewusst sein, dass wir in der bisherigen kurzzeitigen Phase der Zusammenarbeit noch nicht so viel verändern können. Für mich gehört Nordhorn zu den Top-Mannschaften der 2. Liga, darum ist es ein besonders schweres Auswärtsspiel. Wir haben Respekt, gehen aber in jedes Spiel rein mit dem Ziel, dieses auch zu gewinnen.“ Der TUSEM freut sich über jeden Fan, der sich am Samstagnachmittag auf den Weg macht, um die Jungs vor Ort zu unterstützen. Tickets gibt es unter https://tickets-hsgnordhorn-lingen.reservix.de/tickets-hsg-nordhorn-lingen-tusem-essen-in-lingen-ems-emslandarena-am-20-12-2025/e2443420. DYN überträgt ab 18:40 live und on demand.
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