Im Sport können Freud und Leid manchmal eng beieinander liegen. Der vergangene Freitagabend in Konstanz lieferte dafür das Paradebeispiel. Auf der einen Seite feierten die Essener den zweiten Auswärtssieg in Serie, während die Gastgeber vom Bodensee den nunmehr fest stehenden Abstieg in die Drittklassigkeit verkraften mussten. Den Konstanzern ist derweil nur das Beste zu wünschen, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die HSG aufgrund einer schwierigen finanziellen Situation keine leichte Zeit durchmacht. Doch zurück zu den Essenern: Diese zeigten nach der 27:34-Niederlage gegen den TV Hüttenberg ein anderes Gesicht und bejubelten letztendlich zwei Punkte, die noch eine wichtige Rolle spielen können. Generell erlebt der TUSEM - vom Hüttenberg-Spiel abgesehen - eine gute Phase in dieser Saison. In diesem Jahr blicken die Essener auf ein ausgeglichenes Punktekonto zurück (9:9), wodurch sie in der Rückrundentabelle den sechsten Platz belegen. TUSEM-Coach Daniel Haase ist zufrieden mit der momentanen Situation, erkennt aber auch Verbesserungsbedarf: „Wir haben jetzt mit dem Konstanz-Spiel eingerechnet 7:3-Punkte aus den Spielen seit März geholt. Ich bin froh, dass wir unseren Auswärtsfluch erstmal besiegt haben. Aber wir haben umgekehrt zuletzt zwei Heimspiele nicht gewinnen können. Das wollen wir ändern."
Traditionsduell „Am Hallo" - Haase nimmt die Deckung in die Pflicht
Die nächste Chance dafür bietet sich dem TUSEM dann am Freitagabend, wenn der TV Großwallstadt in Essen gastiert. Der Traditionsverein aus Unterfranken gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Handballvereinen in Deutschland. Sieben Meistertitel, vier DHB-Pokalsiege und fünf internationale Titel - der Trophäenschrank ist beim TVG prall gefüllt. Zugegeben: In den letzten Jahren dürfte dieser allerdings etwas angestaubt sein. Äquivalent zum TUSEM hat Großwallstadt einige finanzielle Schieflagen erlebt und war zuletzt 2013 in der ersten Liga. Momentan belegt der TVG den 15. Platz und befindet sich damit mittendrin im irren Abstiegskampf der Liga. Am letzten Spieltag kassierte das Team von Trainer André Lohrbach eine herbe 25:39-Niederlage gegen den TSV Bayer Dormagen und hat daher in Essen einiges gutzumachen. Daniel Haase lässt dieses Ergebnis ziemlich kalt und stellt lieber die eigenen Themenfelder in den Vordergrund: „Natürlich analysieren wir die Spiele des jeweiligen Gegners. Wir wollen das letzte Spiel von Großwallstadt aber nicht überbewerten, wir haben in dieser Saison auch schon hoch verloren. Wir wollen wieder unser eigentliches Heimgesicht zeigen und dafür eine bessere Deckung auf die Platte bringen als in den letzten Spielen." Der TUSEM freut sich über jeden Fan, der sich am Freitag auf den Weg in die Halle begibt, um die Jungs vor Ort zu unterstützen. Tickets gibt es unter tusemessen.de/tickets und an den Abendkassen. Für Daheimgebliebene besteht die Chance, die Partie bei DYN zu verfolgen.
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