Die ärgerliche Heimniederlage des TUSEM gegen TuS N-Lübbecke bot am Folgetag zahlreiche Ansätze für Gesprächsstoff. Nach einer umfangreichen Analyse war die Partie abgehakt und die Lehren aus den einzelnen Situationen für die zukünftigen Spiele gezogen. Seit Wochenbeginn liegt der Fokus ausschließlich beim kommenden Gegner EHV Aue. Jetzt gilt es für die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert am Freitag wieder mutig und engagiert aufzutreten, um die Punkte aus der stimmungsvollen Erzgebirgshalle mit nach Essen zu nehmen.
In der Vergangenheit haben die Männer der Ruhrpott Schmiede bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist beim EHV Aue zu punkten. Zwar gelangen dem TUSEM-Team bei den letzten beiden Auswärtsspielen in Aue zwei Siege, doch diese waren mit ein und zwei Toren Unterschied äußert knapp sowie heiß umkämpft. Die Erzgebirger schlossen die letzte Saison auf dem 11. Tabellenplatz ab und sind mit Rang 10 aktuell auf einem guten Weg, das Saisonergebnis zu bestätigen oder zu verbessern. Mit den Neuzugängen um Adrian Kammlodt (68 Tore) und Gabriel De Santis (35 Tore) vom HC Elbflorenz Dresden hat der EHV die Abgänge der beiden Leistungsträger Eric Meinhardt (HC Elbflorenz Dresden II) sowie Mindaugas Dumcius (HC Elbflorenz Dresden) kompensiert und gleichzeitig im Rückraum noch einmal an Wurfgewalt dazugewonnen. Zudem zeigt sich in dieser Saison erneut die Achse um Spielmacher Benas Petreikis (59 Tore) und Kreisläufer Bengt Bornhorn (46/26 Tore) brandgefährlich. Bei einer ausgeglichenen Bilanz von 13:13 Punkten konnte die Mannschaft von Trainer Stephan Swat im bisherigen Saisonverlauf bereits starke Mannschaften wie HSC 2000 Coburg (33:25), ThSV Eisenach (28:26) und den HSV Hamburg (24:23) daheim besiegen.
TUSEM-Trainer Jaron Siewert über die Partie am Freitagabend: „Der EHV hat nach dem Derbysieg sehr gut in die Saison und zu alter Heimstärke gefunden. Wir müssen bereit sein, uns der Atmosphäre zu stellen und selbst einen ruhigen Kopf bewahren. Unser Ziel ist es wieder den Tempohandball aus vergangenen Spielen zu zeigen und in der Abwehr den Spielfluss zu stören. Am Ende wollen wir natürlich gewinnen, aber das wird kein Selbstläufer.“
Der TUSEM freut sich auf alle Fans, welche die weite Reise nach Aue auf sich nehmen und der Mannschaft beim Kampf um die beiden Punkte lautstark zur Seite stehen!
Für alle Daheimgebliebenen besteht über den Onlinesportsender Sportdeutschland.TV wieder die Möglichkeit, das Spiel per Livestream anzuschauen: EHV Aue vs. TUSEM
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