Schaut man sich nüchtern die bisherigen Ergebnisse des TUSEM Essen in diesem Jahr an, so fällt die Bilanz mau aus. Zwei Niederlagen aus zwei Spielen, darunter die zehnte Auswärtsniederlage am Stück. Dass man allerdings den Tabellenführer BHC zu Gast hatte und an den Rand einer Niederlage brachte, sollte nicht zu kurz kommen. Die jüngste Niederlage beim TuS Ferndorf fällt allerdings in die Kategorie „ärgerlich“. Beim Aufsteiger aus dem Siegerland war es vor allem die Defensivleistung, welche das Team von Daniel Haase um die zwei Punkte brachte. Haase selbst kommt bei seiner Bilanzierung der zwei Partien zu einem ähnlichen Fazit: „Gegen den BHC kannst du verlieren, auch zuhause. In Ferndorf haben wir einfach schlecht gedeckt und keine gute Torhüter-Abwehr-Kooperation entwickelt. Es kann nicht sein, dass wir zur Pause 20 Gegentore kassieren.“ Durch die Niederlage ist der TUSEM auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht. Da die Teams aus Hagen und Nettelstedt derweil gewinnen konnten, geht es gerade in der unteren Tabellenregion brutal eng zu. Zwischen Platz 17 und Platz sechs liegen gerade einmal sechs Punkte. Und der TSV Bayer Dormagen hat auf Platz neun nur zwei Punkte mehr als der TUSEM. Will sagen: Jeder Sieg ist in der aktuellen Phase eminent wichtig. Der TUSEM - eines der jüngsten Teams der Liga – hofft somit gegen Coburg auf ein Erfolgserlebnis, um die Köpfe wieder etwas freier zu bekommen.
Coburg ist körperlich stark und wurfgewaltig – Haase nimmt Deckung in die Pflicht
Die Oberfranken liegen derzeit auf dem siebten Platz der Tabelle und unterlagen am vergangenen Sonntag beim Bergischen HC mit 26:32. Momentan hat das Team von Trainer Anel Mahmutefendic vier Punkte Abstand auf die Aufstiegsplätze. Die Vestestädter spielen eine grundsolide Saison und sorgten vor allem im DHB-Pokal für Aufsehen. Nach einem Erstrundensieg in Ferndorf warfen die Coburger mit Stuttgart und Lemgo gleich zwei Erstligisten nacheinander aus dem Turnier. Erst im Viertelfinale scheiterte der HSC im ligainternen Duell gegen Balingen-Weilstetten. Jahresübergreifend gewann Coburg fünf der letzten sieben Ligaspiele. Daniel Haase hat naturgemäß Respekt vor dem HSC und erklärt, was seine Mannschaft im Vergleich zu den ersten beiden Spielen in diesem Jahr verbessern muss: „Coburg verfügt über einige wurfgewaltige Spieler. Da müssen wir einfach besseren Körperkontakt schaffen, um diese nicht ins Spiel kommen zu lassen. Generell müssen wir unsere Torhüter besser unterstützen. Unser Tempospiel wollen wir verbessern, das hat vor allem in der zweiten Hälfte gegen den BHC gehakt. Wenn wir das schaffen, bin ich zuversichtlich, dass wir eine neue Heimserie starten können.“ Der TUSEM freut sich über jeden Fan, der sich am Freitagabend in die Halle begibt, um die Jungs tatkräftig zu unterstützen. Viele Tickets sind schon weg, einige Restkarten gibt es noch unter tusemessen.de/tickets. Für Daheimgebliebene besteht die Chance, die Partie bei DYN zu verfolgen.
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