Die Hinrunde in der zweiten Handball-Bundesliga neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Der TUSEM Essen absolviert in diesem Jahr noch fünf Spiele, davon drei in heimischer Halle. Die jüngste Vergangenheit konnten die Essener mit Ausnahme des Heimsiegs gegen Dessau-Roßlau nicht allzu erfolgreich bestreiten. Auswärts setzte es für die Mannschaft von Daniel Haase hohe Niederlagen bei den Top-Teams der Liga und auch im letzten Heimspiel gegen den VfL Potsdam ging man verdienterweise als Verlierer von der Platte. Die 24:41-Niederlage beim formstarken HC Elbflorenz am letzten Samstag war ein neuerlicher Nackenschlag und verdeutlichte, welche Probleme das junge Essener Team bekommen kann, wenn es nicht am Leistungsmaximum agiert. Mittlerweile stellt der TUSEM die zweitschlechteste Abwehr der Liga und ist auf den vorletzten Rang abgerutscht. Dass die Trauben in Bietigheim, Balingen und Dresden jeweils sehr hoch hängen, ist keine Neuigkeit – das deckungsgleiche Zustandekommen der einzelnen Niederlagen war allerdings schon frappierend. Die weiter vorherrschende Personalknappheit setzt den Essenern weiterhin zu, immerhin konnte Alexander Schoss in Dresden wieder ein paar Minuten Spielzeit sammeln: „Wir haben Schossi auch ein Stück weit ins kalte Wasser geworfen und haben sein Pensum langsam gesteigert. Er hat die Belastung gut verkraftet und ist somit für Freitag auch wieder ein Kandidat“, so Trainer Daniel Haase über den 22-Jährigen.
„Gegner aus unserer Tabellenregion“: TUSEM muss in den nächsten Spielen punkten
Die angesprochenen, ausstehenden Heimspiele in diesem Jahr bestreiten die Essener gegen Lübeck, Nettelstedt und Ferndorf – gegen alle drei Gegner rechnet sich der TUSEM durchaus was aus. Den Anfang macht die Partie gegen den VfL Lübeck-Schwartau am Freitagabend. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams war für den TUSEM ein höchst erfreuliches: Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison holte die Haase-Sieben beim 25:25 den entscheidenden letzten Punkt zum Klassenerhalt. Die Nordlichter stehen derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz und schlugen am vergangenen Wochenende die HSG Krefeld Niederrhein mit 38:31, der ehemalige TUSEM-Torwart Nils Conrad überragte mit 46 Prozent gehaltener Bälle. Das Punktekonto von Lübeck ist ausgeglichen (12:12), auffällig ist aber die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen: In fremden Hallen holte die Mannschaft von Trainer David Röhrig erst einen Sieg (28:27 in Ferndorf) und ein Unentschieden (28:28 in Nettelstedt). TUSEM-Coach Daniel Haase sieht sich und seine Mannschaft in der Pflicht, den Fans am Freitag den dritten Saisonsieg zu schenken und gibt einen Ausblick auf die Spiele bis zum Jahreswechsel: „Der Mannschaft ist es total wichtig, sich am Freitag besser zu präsentieren als zuletzt. Wir haben uns für die verbleibenden Spiele kein konkretes Punkteziel gesetzt, sondern schauen von Spiel zu Spiel. Aber klar: Gerade die Heimspiele gegen die Mannschaften aus unserer Tabellenregion wollen wir für uns entscheiden. Gegen Lübeck macht uns Mut, dass wir in der letzten Saison auswärts 50 Minuten lang ebenbürtig waren und zuhause den einen entscheidenden Punkt geholt haben.“ Die Mannschaft und das Funktionsteam freuen sich über jeden einzelnen Fan, der sich am Freitagabend auf den Weg in die Halle begibt, um die Jungs lautstark zu unterstützen. Tickets gibt es unter tusemessen.de/tickets. DYN überträgt live und on demand, Kommentator Ole Linder wird dann Ex-TUSEM-Kapitän Dennis Szczesny als Experte begrüßen.
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