„Unsere Dinge sauber umsetzen“: TuSEM empfängt den TuS N-Lübbecke

„Unsere Dinge sauber umsetzen“: TuSEM empfängt den TuS N-Lübbecke
Vorbericht 26.09.2026
Nach der Niederlage im DHB-Pokal gegen den VfL Potsdam (25:32) steht für den TuSEM Essen gleich das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am frühen Sonntag empfangen die Essener den TuS Nettelstedt-Lübbecke in der Arena „Am Hallo“. Anwurf ist um 17 Uhr.

Ein DHB-Pokalspiel zwischen dem TuSEM Essen und dem VfL Potsdam fand am letzten Mittwoch zum bereits vierten Mal statt. Im August 2013 gewann der TuSEM deutlich mit 33:24 in Potsdam, eine ebenso klare Angelegenheit war das 34:21 im August 2019, damals in Essen. Doch mittlerweile haben die Brandenburger die Bilanz ausgeglichen: Im August 2022 gewann der VfL mit 32:27 und auch am Mittwoch setzten sich die Potsdamer durch. Die 25:32-Niederlage ist aus Sicht der Essener verdient, allerdings angesichts der Höhe ein Stück weit ärgerlich. Der TuSEM erwischte einen guten Start, führte schnell mit 3:0 und konnte auch die erste Halbzeit im Ganzen offen gestalten (14:15 zu Pause). Doch mit fortwährender Spieldauer zeigte Potsdam seine Klasse und das nach fünf Siegen aus fünf Spielen angesammelte Selbstbewusstsein. Es war wahrlich beeindruckend, mit welcher Konsequenz und Beharrlichkeit die Mannschaft von Cheftrainer Emir Kurtagic ihr Spiel aufzog – die Essener Mannschaft hatte am Ende nicht mehr viel entgegenzusetzen. Bereits vor der Partie war klar, dass dieses Pokalspiel für den TuSEM in der aktuellen sportlichen Situation mehr ein Bonus darstellte, dennoch konnte Cheftrainer Kenji Hövels auch Mehrwert inhaltlicher Natur gewinnen: „Die erste Halbzeit war absolut in Ordnung, da haben wir genau das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten – mutig, befreit und auf Augenhöhe. Die letzten 15 Minuten in der zweiten Halbzeit haben wir dann den Faden verloren, das Ergebnis ist am Ende zu deutlich. Trotzdem nehmen wir mit, dass wir gegen einen Gegner, der bisher ungeschlagen ist, phasenweise mithalten können, wenn wir unsere Dinge sauber umsetzen. Genau daran müssen wir jetzt anknüpfen.“

Hövels trifft auf seinen Ex-Klub – Lübbecke geht ausgeruht in die Partie

Nun geht es für die Essener in der 2. Handball-Bundesliga weiter, am Sonntag kommt der TuS Nettelstedt-Lübbecke nach Essen. Die Mannschaft von Cheftrainer Davor Dominikovic steht momentan auf Tabellenplatz 15 und hat in vier Spielen auch erst zwei Punkte gesammelt (29:25 gegen Dormagen). Zuletzt unterlag Nettelstedt im prestigeträchtigen Mühlenkreisderby bei GWD Minden (24:30). Unter der Woche hatte der TuS gezwungenermaßen Pause, nachdem bereits in der ersten Pokalrunde beim TV Emsdetten Schluss war (25:29). Für Kenji Hövels ist es ein Wiedersehen mit seinem alten Verein, der 33-Jährige spielte drei Jahre für den TuS und beendete dort seine Spielerkarriere. Als Hövels im Dezember 2025 den TuSEM übernahm, traf er im ersten Spiel ebenfalls auf Nettelstedt, damals endete das Spiel mit einem 33:33-Unentschieden. Zwar befindet sich diese Zweitliga-Saison noch in einer äußerst frühen Phase, der Blick auf die Tabelle kann den Essenern (und auch den Gästen) aber wohl nicht allzu gut schmecken. Dementsprechend fällt das Hövels’sche Fazit aus: „Natürlich ist es noch früh in der Saison, aber wir wissen auch, wo wir gerade stehen. Für uns geht es darum, endlich den ersten Sieg zu holen, unabhängig vom Gegner.“ Der TuSEM freut sich über jeden Fan, der am Sonntag in die Halle kommt, um die Jungs lautstark zu unterstützen. Tickets gibt es unter tusemessen.de/tickets und an den Abendkassen. DYN überträgt das Spiel live ab 16:40 Uhr und on demand.

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