Am vergangenen Wochenende konnten die Essener dank dem 28:21-Heimsieg im Top-Spiel gegen ASV Hamm-Westfalen wieder auf den ersten Tabellenrang vorrücken. Allerdings geht es im oberen Tabellendrittel äußerst spannend zur Sache: Die Männer der Ruhrpott Schmiede (12:4 Punkte) und der Tabellensechste, DJK Rimpar Wölfe (11:5), liegen gerade einmal einen Zähler voneinander entfernt. Somit haben gleich sechs Mannschaften am kommenden Spieltag die Chance auf Tabellenplatz eins. Mit einem Sieg am Sonntag möchte sich das TUSEM-Team im Optimalfall an der Tabellenspitze behaupten, doch die Aufgabe beim VfL Lübeck-Schwartau hat es in sich.
Die Gastgeber liegen aktuell mit 7:9 Punkten lediglich auf dem 11. Tabellenplatz, allerdings ist die Mannschaft von Trainer Piotr Przybecki personell stark aufgestellt und zählt zu den Aufstiegsfavoriten. In der letzten Saison war Lübeck-Schwartau lange Zeit im Aufstiegsrennen dabei und landete letztendlich auf dem 4. Tabellenplatz. Mit Sebastian Damm (Bergischer HC) und Antonio Metzner (HC Erlangen) mussten die Norddeutschen zwei Stammspieler in die 1. Liga ziehen lassen, jedoch konnten sie die Abgänge mit den Verpflichtungen der beiden Rückraumshooter Mex Raguse (ASV Hamm-Westfalen) und Nikola Potic (RK Zagreb) sowie Linksaußen Fynn Gonschor (VfL Gummersbach U19) adäquat ersetzen. Nachdem der Saisonstart mit den beiden Siegen auswärts bei der HSG Krefeld (16:24) und zuhause gegen VfL Gummersbach (22:20) positiv gestaltet wurde, mussten die Hansestädter drei Spiele auf den nächsten Sieg gegen die SG BBM Bietigheim (29:22) warten. Bei den letzten beiden Auswärtsspielen gegen ASV Hamm-Westfalen (31:24) und ThSV Eisenach (26:23) traten die Schleswig-Holsteiner die Heimreise jeweils ohne Punkte an. Vor heimischer Kulisse ist der VfL Lübeck-Schwartau aber bekanntlich schwer zu schlagen, sodass die TUSEM-Spieler am Sonntag ihr komplettes Leistungsvermögen auf die Platte bringen müssen, um die beiden Punkte aus der Hansehalle entführen zu können.
TUSEM-Trainer Jaron Siewert schätzt den Gegner wie folgt ein: „Der VfL stellt immer wieder eine starke Abwehr-Torhüter Kombination auf die Platte, sodass wir im Angriff sicherlich sehr gefordert werden. Es heißt für uns, wenig Fehler zu machen und die Effektivität im Vergleich zu den letzten Spielen wieder zu steigern. Dennoch sollten wir den Fokus auf unseren Spielstil legen, damit wir über eine gute eigene Abwehr zu unserem Tempospiel finden. Am Ende wollen wir das entscheidende Tor mehr auf der Anzeigetafel haben und die Punkte mit nach Essen bringen.“
Der TUSEM freut sich auf alle Fans, die am Sonntagnachmittag in der Hansehalle dabei sind und der Mannschaft im Kampf um die Punkte lautstark zu Seite stehen.
Für alle Daheimgebliebenen besteht über den Onlinesportsender Sportdeutschland.TV wieder die Möglichkeit, das Spiel per Livestream anzuschauen: VfL Lübeck-Schwartau vs. TUSEM
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