26.05.2018 | WAZ

Tusem Essen hat zum Saisonende noch zweimal Heimvorteil


Die Saison in der 2. Handball-Bundesliga befindet sich auf der Zielgeraden. Zwei Spieltage sind es noch, und zweimal hat der Tusem Heimrecht. An diesem Samstag empfängt die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert die HSG Konstanz (18.30 Uhr, Am Hallo), Samstag in einer Woche ist dann der Wilhelmshavener SV in Stoppenberg zu Gast (18.30 Uhr). Ungewöhnliche Abwurfzeiten sind es für die Gastgeber, die normalerweise freitags oder sonntags zum Punktekampf laden. Doch aufgrund der Chancengleichheit werden die letzten Partien in der Liga alle gleichzeitig ausgetragen.

Die Saison in der 2. Handball-Bundesliga befindet sich auf der Zielgeraden. Zwei Spieltage sind es noch, und zweimal hat der Tusem Heimrecht. An diesem Samstag empfängt die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert die HSG Konstanz (18.30 Uhr, Am Hallo), Samstag in einer Woche ist dann der Wilhelmshavener SV in Stoppenberg zu Gast (18.30 Uhr). Ungewöhnliche Abwurfzeiten sind es für die Gastgeber, die normalerweise freitags oder sonntags zum Punktekampf laden. Doch aufgrund der Chancengleichheit werden die letzten Partien in der Liga alle gleichzeitig ausgetragen.

Die Essener könnten beide Aufgaben ziemlich entspannt angehen, denn schon früh haben sie den Klassenerhalt perfekt gemacht und sind von Rang zehn nicht mehr zu verdrängen. Das letzte verbleibende Ziel ist ein nur noch bescheidenes. Rang neun wäre möglich, denn dort hat der TV Emsdetten lediglich einen Zähler mehr auf dem Konto.

Während Wilhelmshaven noch um den Klassenverbleib kämpft, hat die HSG Konstanz keine Optionen mehr. Sie steht bereits als Absteiger fest. Trotz des 24:21-Heimsieges gegen HC Elbflorenz am vergangenen Wochenende muss die Mannschaft vom Bodensee zurück in die 3. Liga. Der Mannschaft von Trainer Daniel Eblen attestiert man zwar eine gewisse Qualität, doch die hat sie offenbar zu selten auf die Platte gebracht. Gegen den Tusem hatte es damals allerdings geklappt, denn die Essener unterlagen in Konstanz mit 30:31. Dass der Konstanzer Paul Kaletsch mit 235 Toren (davon 100 Siebenmeter) an Position drei der Zweitliga-Torschützenliste rangiert, hat dem Klub nichts genutzt. Übrigens: Die Essener Fans können Samstag schon mal Rechtsaußen Felix Klinger begutachten, der in der kommenden Saison zur Margarethenhöhe wechseln wird.

Der Tusem hat seinem Anhang in dieser Spielzeit so manches Spektakel am Hallo geboten. Nicht immer schön, aber meistens spannend und unterm Strich auch ziemlich erfolgreich. Zehn Siege sind es, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. Und zwei Chancen bleiben, diese Bilanz aufzupolieren. Der Sportliche Leiter des Tusem, Herbert Stauber, hat ebenfalls nur noch relativ wenig Stress aufgrund der frühen Planungssicherheit. „Mit dem Personal sind wir so gut wie durch“, sagt er. Gesucht wird noch eine Alternative für den rechten Rückraum, weil Christoph Reißky wohl eine Zeit lang fehlen wird.

Normalerweise profitiert der Tusem von der Kooperation mit dem Erstligisten Füchse Berlin. Doch der Zweitligist muss zuweilen auch mal Zugeständnisse machen. Wegen des Berliner Verletzungspechs wird Reißky dort aushelfen und die Vorbereitung in Essen, möglicherweise sogar den Saisonanfang in der 2. Bundesliga, verpassen.