29.03.2019 | Meldung

TUSEM will wiedererstarkten Wilhelmshavener HV bezwingen


Am Samstag, den 30. März, ist der TUSEM beim Wilhelmshavener HV zu Gast. Anwurf der Partie am 28. Spieltag in der Nordfrost-Arena (Friedenstraße, 26386 Wilhelmshaven) ist um 19:30 Uhr.

Groß war bei den TUSEM-Spielern der Frust über die eigene Leistung nach der 33:39-Heimniederlage gegen den TSV Bayer Dormagen. „Natürlich regen wir uns jetzt auf, aber wir müssen uns jetzt schnell auf den nächsten Gegner fokussieren“, resümierte Linksaußen Noah Beyer nach dem Spiel. Am Anfang dieser Trainingswoche setzten sich Mannschaft und Trainerteam intensiv mit der Art und Weise, wie die letzten beiden Partien bestritten wurden, auseinander. Nach einer offenen Gesprächsrunde sind sich alle Beteiligten einig: Die Platzierung im vorderen Tabellendrittel am Saisonende soll ohne Wenn und Aber erreicht werden. Auf dem 7. Tabellenplatz gelegen, haben die Essener zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften VfL Lübeck-Schwartau. Bei der kommenden Partie am Samstagabend will der TUSEM mit einem Auswärtssieg den Schritt in die richtige Richtung machen.

Die Aufgabe beim Wilhelmshavener HV hat es aber in sich. Zwar steht die Mannschaft vom Jadebusen mit 18:36 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang, befindet sich aktuell aber im Aufwärtstrend. Insbesondere der 29:27-Heimsieg vor zwei Wochen gegen den Tabellenzweiten HSC 2000 Coburg, dürfte der Mannschaft von Trainer Christian Köhrmann frischen Aufwind gegeben haben. Schon im Februar setzten die Verantwortlichen mit den Verpflichtungen von Rückraumspieler Bartosz Konitz (VfL Eintracht Hagen), Abwehrspezialist Miladin Kozlina (HC Rhein Vikings) und Torhüter Angelo Grunz (VfL Potsdam) ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz im Abstiegskampf. Die Mannschaft ließ Taten folgen und verkürzte mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen den Rückstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz bis auf zwei Zähler. Die beiden Rückraumspieler Tobias Schwolow (152/19 Tore) und René Drechsler (130) sorgen im Zusammenspiel mit Kreisläufer Duncan Postel (72) für mächtig Wirbel. Mit 735 erzielten Treffern stellt der WHV den zehntbesten Angriff der Liga. In der Abwehrstatistik liegen sie allerdings im Ligavergleich mit 807 Gegentoren auf dem vorletzten Rang.

TUSEM-Trainer Jaron Siewert will sich mit seiner Mannschaft für die knappe 28:29-Hinspielniederlage revanchieren: „Die letzten drei Partien sind nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen und wir haben über weite Strecken nicht den gewohnten TUSEM-Handball gespielt. Nun wollen wir wieder mit gewohnten Tugenden handeln, dazu gehört Tempo, Kampfgeist, Zusammenhalt und eine aggressive Abwehr. Der WHV hat sich gezielt verstärkt und agiert sehr heimstark, deshalb müssen wir sehr konzentriert in die Partie gehen und versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“         

Bis auf den langzeitverletzten Kreisläufer Lukas Ellwanger sind alle Spieler fit und einsatzbereit für das Auswärtsspiel am Samstag im Nordwesten Deutschlands.

Der TUSEM freut sich auf alle Fans, welche die weite Anreise auf sich nehmen und der Mannschaft im Kampf um den Auswärtssieg lautstark zu Seite stehen.

Für alle Daheimgebliebenen besteht über den Onlinesportsender Sportdeutschland.TV wieder die Möglichkeit, das Spiel per Livestream anzuschauen: Livestream Wilhelmshavener HV vs. TUSEM