08.02.2019 | Spielbericht

TUSEM mit klarem Sieg im ersten Heimspiel des Jahres

Starker Rückhalt im TUSEM-Tor: Moritz Mangold


Der TUSEM Essen hat sein erstes Heimspiel im Kalenderjahr 2019 deutlich gewonnen. In der 2. Handball-Bundesliga feierte die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert einen 33:22 (19:11)-Sieg gegen den Dessau-Roßlauer HV.

Endlich hat die Winterpause ein Ende gefunden und es geht wieder los – das dachten sich wohl die meisten der 2105 Fans in der Arena „Am Hallo“. Und sie wurden für ihr Kommen belohnt, denn der TUSEM zeigte insgesamt eine starke Leistung und sorgte mit vielen Höhepunkten für eine tolle Stimmung.

Die Partie begann torreich, schnell konnten sich die Hausherren einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Vor allem Rückraumspieler Justin Müller zeigte sich in der Anfangsphase treffsicher und hatte ein gutes Auge für seine Mitspieler. Unter anderem bediente er Rechtsaußen Cyrill Akakpo, der ein ums andere Mal erfolgreich abschloss. Der TUSEM spielte mutig und mit viel Durschlagskraft im Angriff, Dessau hingegen fand nur selten ein Durchkommen. Es machte sich bemerkbar, dass die Essener die Winterpause dafür nutzten, die Deckung zu stabilisieren. Denn den Gästen gelangen nur wenige Treffer in der ersten Halbzeit, die Gastgeber trafen umso öfter. Auch, weil sie in der Abwehr hellwach waren und einige Bälle der Gegner stehlen konnten.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des TUSEM war auch Moritz Mangold. Der Torhüter kam in der ersten Halbzeit in die Partie und sorgte mit zahlreichen Paraden dafür, dass seine Mannschaft den Vorsprung ausbauen konnte. Schon zur Pause war die Führung mehr als komfortabel, eine Vorentscheidung war beim 19:11 gefallen.

Dennoch achtete Trainer Jaron Siewert darauf, dass seine Jungs weitermachten und nachlegten. Dies gelang tatsächlich, denn die Dessauer spielten teilweise zu zögerlich und konnten somit den Rückstand nicht mehr so recht verkürzen. Einige TUSEM-Spieler durften sich in Halbzeit zwei in die Torschützenliste eintragen, sogar Torhüter Moritz Mangold. Der 20-Jährige krönte seine gute Leistung also mit einem weiteren persönlichen Erfolgserlebnis. In der Schlussphase brannte nichts mehr an, der TUSEM ging als verdienter Sieger von der Platte.

„Wir haben eine harte und intensive Vorbereitung hinter uns und sind jetzt spielerisch und athletisch sehr gut eingestellt. Dass es für mich persönlich so gut lief, ist natürlich schön. Und es freut mich, wenn ich der Mannschaft helfen konnte. Natürlich freue ich mich auch über mein erstes Saisontor. Am Anfang war es noch ein bisschen holprig, aber wir konnten dann schnell davonziehen und so wurde es etwas entspannter für uns. Insgesamt war es von vorne bis hinten ein gutes Spiel von uns“, freute sich Mangold.

Auch sein Trainer Jaron Siewert war zufrieden: „Das war ein guter Start ins Jahr 2019. Der Sieg war wichtig. Wir haben viel dafür investiert und auch das Selbstbewusstsein vom Anfang der Saison gehabt. Wir wurden belohnt und das war der erste Schritt. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern auch in den vielen weiteren Spielen hart arbeiten.“

Der TUSEM beendet also die Negativserie von sechs Niederlagen und dürfte dementsprechend mit Rückenwind zum kommenden Auswärtsspiel nach Dresden reisen. Dort geht es am 15. Februar gegen den HC Elbflorenz 2006, Anwurf in der Ballsportarena ist um 19.30 Uhr.

TUSEM Essen – Dessau-Roßlauer HV 33:22 (19:11)

TUSEM:
Bliß, Mangold (1); Beyer (4), J.Ellwanger, Witzke (2), Akakpo (5), Szczesny (3), Ridder (1), Müller (5), Firnhaber (3), Seidel, Klingler, Skroblien (5/3), Zechel (4).

Dessau:
Plaue; Pavlicek (3/1), Hanisch (1), Vanco (1), Mlotek (3), Pfeiffer, Wasielewski (5), Schmidt, Hönicke (5/4), Jungemann, Zimmermann, Hanner, Zele (1), Zahradnicek (3).

Schiedsrichter:
Briese / von der Beeck.

Siebenmeter:
3/3 – 5/6.

Strafminuten:
6 – 4.

Zuschauer:
2105.