20.03.2017 | WAZ

Tusem will in Dessau auch Taktgeber sein

Drei Siege aus drei Spielen sprechen für die Gastgeber gegen die Essener. Zwischen Dessau um dem Tusem liegt nur ein Punkt.

„Wir wollen den Takt vorgeben“, sagt Stephan Krebietke vor dem Auswärtsspiel beim Dessau-Roßlauer HV (So., 17 Uhr, Anhalt-Arena). Der Trainer des Handball-Zweitligisten Tusem Essen will mit seiner Mannschaft im Rhythmus bleiben und auch in Sachsen-Anhalt erfolgreich sein. Doch der Aufsteiger meldete sich in den letzten Wochen mit Pauken und Trompeten im Abstiegskampf zurück.

In der Rückrunde noch ungeschlagen

Drei Siege aus drei Spielen sprechen für sich. Das Team aus Sachsen-Anhalt hat einen Lauf und sammelte zuletzt gegen direkte Konkurrenten wichtige Punkte. Ebenso erwiesen sich die Essener in den vergangenen Wochen als unangenehme Gegner, bislang ist der Tusem in der Rückrunde ungeschlagen. Dennoch steckt die Mannschaft von der Margarethenhöhe weiterhin mitten im Abstiegskampf. Nach jedem Spiel kann der Tusem in der Tabelle einige Plätze klettern oder rutschen. Das sieht in Dessau nicht wesentlich anders aus, deswegen erwartet Stephan Krebietke ein umkämpftes Duell: „Wir stellen uns auf ein hartes Spiel ein und wollen voll dagegen halten.“

Tusem-Leistungskurve zeigt nach oben

Obwohl zwischen den Essenern und dem kommenden Gegner nur ein Punkt liegt, trennen beide Mannschaften vier Plätze. Eng geht es zu im Kampf um den Ligaverbleib, Patzer kann sich daher keiner erlauben. Das bringt Druck, mit dem der Tusem zuletzt gut umgehen konnte. Auch deshalb ist Krebietke optimistisch: „Unsere Leistungskurve zeigt weiter nach oben und mit der aktuell guten Form sowie viel Selbstvertrauen treten wir die Reise nach Dessau an.“ Die bittere 23:24-Niederlage aus dem Hinspiel ist dabei allerdings nicht vergessen. Zu viele Fehler raubten dem Tusem erst die Führung und schließlich auch die Punkte. Aus den Fehlern will man gelernt haben.