TUSEM: Vorfreude am Hallo
18.05.12

„Es haben sich viele gemeldet und gratuliert“, sagt Tusem-Trainer Maik Handschke. Nachdem der Aufstieg in die 1. Liga am vergangenen Sonntagabend vorzeitig feststand, haben sich alte Freunde aus Eisenach, Rostock und Schwerin ebenso gemeldet wie ehemalige Mannschaftskollegen aus seiner Zeit als Spieler beim Tusem. Und in der Geschäftsstelle auf der Margarethenhöhe gingen Glückwunsch-Mails und -Faxe der Bundesligisten ein. Unter anderem von GWD Minden. Und gegen eben jenen Mit-Aufsteiger aus Ostwestfalen tritt der Tusem an diesem Freitag in seinem vorletzten Heimspiel an (19.30 Uhr, Am Hallo).

„Es haben sich viele gemeldet und gratuliert“, sagt Tusem-Trainer Maik Handschke. Nachdem der Aufstieg in die 1. Liga am vergangenen Sonntagabend vorzeitig feststand, haben sich alte Freunde aus Eisenach, Rostock und Schwerin ebenso gemeldet wie ehemalige Mannschaftskollegen aus seiner Zeit als Spieler beim Tusem. Und in der Geschäftsstelle auf der Margarethenhöhe gingen Glückwunsch-Mails und -Faxe der Bundesligisten ein. Unter anderem von GWD Minden. Und gegen eben jenen Mit-Aufsteiger aus Ostwestfalen tritt der Tusem an diesem Freitag in seinem vorletzten Heimspiel an (19.30 Uhr, Am Hallo).

Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter, das hat für Maik Handschke nicht an Reiz verloren, auch wenn beide Klubs im Gleichschritt den Aufstieg in die 1. Liga bereits geschafft haben. „Wir spielen das erste Mal vor eigenem Publikum, seitdem feststeht, dass wir in der kommenden Saison Erstligist sein werden“, erwartet Maik Handschke eine entsprechende Kulisse. Der Vorverkauf, den die Tusem-Verantwortlichen weiterhin empfehlen, scheint ihm da Recht zu geben. Für Maik Handschke zählt aber weiterhin auch der sportliche Reiz. „Wir wollen versuchen, dem Spitzenreiter ein Beinchen zu stellen. Und wir können ohne großen Druck aufspielen.“

Der 45-Jährige weiß dabei sehr wohl, was auf seine junge Mannschaft zukommt. „Klar, die Mindener sind völlig verdient aufgestiegen. Sie haben eine Mannschaft mit sehr großem Potenzial.“ Als Beispiel für die Qualität der Mindener nennt er nur zwei Namen: Mittelmann Dalibor Doder, den 32-jährigen Schweden, und Rückraumspieler Evars Klesniks, den 31-jährigen Letten, der früher auch schon das Tusem-Trikot getragen hat. Aber auch der Rest des Kaders der Ostwestfalen kann sich sehen lassen. Einen Ex-Essener Spieler werden die Zuschauer allerdings vergeblich auf dem Feld suchen. Linksaußen Aljoscha Schmidt musste sich einer Operation unterziehen und fällt aus.

GWD Minden gegen Tusem, das ging in dieser Saison nach einem kampf-geprägten Spiel 20:18 aus. Tusem gegen GWD Minden, das war in der Vergangenheit meist eine Sache für den Tusem. Selbst Mindens Manager Horst Bredemeier – so ist auf der Vereins-Homepage zu lesen – musste lange zurückdenken, und war sich auch dann noch nicht ganz sicher, von wann der letzte Mindener Sieg im Ruhrgebiet datiert: „Es muss Ende der 90er gewesen sein.“

Auch nach dem Minden-Spiel wird Maik Handschle sicherlich noch den einen oder anderen Glückwunsch zum Aufstieg entgegennehmen dürfen. Er hätte sicherlich nichts dagegen, wenn dieser mit einem Glückwunsch zum Sieg über Minden einhergehen würde.

Dietmar Mauer