05.10.2017 | WAZ

Auf Erleichterung folgt die nächste harte Probe


Der Tusem muss nach dem ersten Saisonsieg schon an diesem Dienstagzum heimstarken Erstliga-Absteiger HSC Coburg.

Die Handballer vom Tusem haben Luft geschnappt. Im Haifischbecken 2. Bundesliga drohte die Mannschaft von der Margarethenhöhe nach einem misslungenen Start abzusaufen. Doch der erste Saisonsieg, das 27:22 gegen den HC Elbflorenz aus Dresden, gab Auftrieb – und den braucht der Tusem nun auch. Denn schon an diesem Dienstag steht beim Bundesliga-Absteiger HSC Coburg ein hartes Auswärtsspiel an (17 Uhr, Huk-Coburg Arena).

Die Oberfranken stellen die zur Zeit beste Abwehr der Liga, kassierten in den ersten sechs spielen „nur“ 133 Gegentore. Beim Tusem sind es dagegen schon 176. „Coburg hat sich in den letzten Spielen in einen sehr guten Rhythmus gespielt und vor heimischem Publikum gute Ergebnisse geliefert“, weiß Tusem-Trainer Jaron Siewert um die Stärken des HSC Coburg. Da wird es wieder auf die Durchschlagskraft des letzten Heimspiels ankommen. Da konnten in der Offensive vor allem Kapitän Jonas Ellwanger und Dennis Szczesny überzeugen. Mit ihrem Willen stellten die Rückraumspieler die Weichen auf Saisonsieg Nummer eins.