15.08.2017 | WAZ

Tusem empfängt niederländischen Meister zur Generalprobe


An diesem Dienstag sind die Limburg Lions auf der Margarethenhöhe zu Gast. Alle Essener Spieler melden sich fit. Anwurf wird um 19.30 Uhr sein.

„Die Zeit der vielen Experimente ist vorbei“, betont Jaron Siewert. Der Trainer des Handball-Zweitligisten Tusem will mit seiner Mannschaft das Testlabor verlassen und sich nun voll auf das kommende Wochenende einstimmen. Dann steht die erste Runde im DHB-Pokal auf dem Programm, doch zuvor wird der Traditionsklub einem letzten Test unterzogen. An diesem Dienstag ist der niederländische Meister Limburg Lions in der Sporthalle auf der Margarethenhöhe zu Gast (Anwurf 19.30 Uhr).

Siewert kann dabei auf alle Spieler zurückgreifen, pünktlich zum Ende der Vorbereitung sind offenbar alle wieder fit. Zuletzt mussten Carsten Ridder (Bauchmuskelzerrung), Dennis Szczesny (Pferdekuss) und Malte Seidel (Sprunggelenks-Verletzung) etwas kürzertreten. „Wir können mit kompletter personeller Stärke in den letzten Test gehen. Für uns ist es die Generalprobe, jetzt werden wir sehen, wo wir ungefähr stehen“, sagt der Trainer. „Deswegen messen wir dem Spiel gegen Limburg auch einen hohen Stellenwert bei.“
Lions wollen in den EHF-Pokal

Die Lions, betreut vom ehemaligen Tusem-Spieler Mark Schmetz, dürfen als niederländischer Meister um den Einzug in den EHF-Pokal spielen, sind dementsprechend ein guter letzter Gegner für die Essener vor dem Pflichtspielauftakt. „Es ist ein echter Härtetest für uns, und den wollen wir maximal angehen. Jetzt gilt es, den Ernstfall zu proben und in einen guten Spielrhythmus zu finden“, erklärt Siewert.

In den vergangenen Tagen standen neben athletischen und individuellen Einheiten vor allem mannschaftstaktische Abläufe auf dem Trainingsplan. Eines der Ziele: die Effektivität steigern. Daran hatte es gegen die HSG Nordhorn-Lingen (22:23) und beim Turniersieg in Korschenbroich noch etwas gehapert. Spielerisch wusste der Tusem bereits zu gefallen, doch der Abschluss war noch verbesserungswürdig. Gegen Limburg wird also auch der Angriff auf die Probe gestellt.